Die Vereingung Schweizer Weinhandel sagt NEIN zur Änderung der Verordnung über den Rebbau und die Einfuhr von Wein.
Alleine im Jahr 2025 lieferten die Weinimporteure dem Bund rund 77 Millionen Franken an Zollgebühren ab. Dazu kommen Mehrwertsteuern an den Bund sowie direkte Steuern der Unternehmen und des Personals an die Gemeinden, die Kantone und den Bund – eine beträchtliche volkswirtschaftliche Inlandleistung.
Nun will das Volkswirtschaftsdepartement WBF auf dem Verordnungsweg, und damit ohne parlamentarische Diskussion, den Weinimport neu regeln, um Schweizer Weine zu fördern. Dabei sollen die Importkontingente an schweizer Weinproduzenten übertragen werden. Diese würden damit den ganzen Weinmarkt kontrollieren. In Zukunft müssten sich die Weinhändler die Importrechte bei schweizer Weinproduzenten beschaffen und stünden in deren Abhängigkeit. Den Weinhändlern würde die Geschäftsbasis entzogen.
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