Angesichts der Herausforderungen, mit denen der Schweizer Weinbau konfrontiert ist, steht für den Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) ein Ansatz im Vordergrund, der auf drei Stossrichtungen beruht:
- Anpassung der Rebflächen an die Nachfrage,
- Stärkung der Absatzförderung und der Exporte,
- Anpassung der Einfuhrregelungen (weg vom Windhundverfahren hin zur Versteigerung der Einfuhrkontingente per Januar 2028).
Am 1. Oktober 2026 hat Bundespräsident Guy Parmelin der Branche und den Kantonen diesen Ansatz vorgestellt. Das Treffen knüpft an den Runden Tisch vom August 2025 an.
Zur Inlandleistung hielt Bundespräsident Parmelin fest: Sie «ist bei den Akteuren des Weinmarkts äusserst umstritten. Die Beibehaltung dieser Option findet im Parlament keine politische Mehrheit. Die Option wäre langfristig nicht tragfähig. Die Erwartungen der Weinbaukreise sind hinsichtlich der Zuteilung des WTO-Weinkontingents weiterhin hoch. Eine Rückkehr zum Status quo ist auch keine Option mehr.»






