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08.04.2021

Neuerungen Kurzarbeitsentschädigung

Lücken bei der Voranmeldung der Kurzarbeit können nun rückwirkend geschlossen werden. Sehr wichtig: Das Gesuch ist spätestens bis 30. April 2021 einzureichen!

Betriebe, die aufgrund einer verspäteten Voranmeldung während einer gewissen Dauer keine Kurzarbeit abrechnen konnten, sollten nun umgehend ein Gesuch bei der Kantonalen Amtsstelle einreichen. Die Frist läuft bis am 30. April 2021. Alle Informationen, Gesuche und Formulare finden Sie auf www.arbeit.swiss.
Für Bewilligungen, die ab 1. September 2020 erteilt wurden, kann rückwirkend eine Verlängerung von drei auf sechs Monate und die Aufhebung der Voranmeldefrist beantragt werden.
Die daraus resultierenden neuen Forderungen müssen mittels üblichem Formular «Antrag und Abrechnung von Kurzarbeitsentschädigung» mit den gesamten, nochmals vollumfänglich aufgeführten Ausfallstunden bis am 30. April 2021 bei der Arbeitslosenkasse eingereicht werden.

Neue Bewilligungen werden für sechs Monate ausgestellt. Bis am 30. Juni 2021 gelten zudem die vereinfachte Voranmeldung und das summarische Verfahren für die Abrechnung von Kurzarbeitsentschädigung sowie die Aufhebung der Karenzfrist (Selbstbehalt für Arbeitgeber). Auch wenn die Voranmeldefrist von 10 Tagen vorerst aufgehoben ist, muss die Voranmeldung nach Ablauf der Bewilligungsdauer jeweils erneuert werden.

Information des SECO bezüglich Bemessung der KAE (Ferien- und Feiertage):

Der Entscheid des Kantonsgerichts Luzern vom 26. Februar 2021, wonach entgegen der heutigen Praxis beim summarischen Abrechnungsverfahren Ferien- und Feiertage bei der Bemessung der Kurzarbeitsentschädigung (KAE) zu berücksichtigen seien, ist dem SECO bekannt (Link zum Urteil). Das SECO teilt diese Position nicht und wird in Zusammenarbeit mit der betreffenden Arbeitslosenkasse dagegen rekurrieren. Entsprechend ist der Luzerner Entscheid noch nicht rechtskräftig, und die Unternehmen sind gebeten, keine entsprechenden Anträge einzureichen.

Bis zur endgültigen Klärung der Rechtslage in dieser Frage bleibt die derzeitige Regelung zur Berechnung der KAE für im Monatslohn Beschäftigte damit unverändert, d. h. es besteht aktuell kein entsprechender Anspruch auf KAE für Ferien- und Feiertage.

 
TYPO3 Agentur