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Einzel

02.06.2020

Auswertung der COVID-19-Umfrage der Arbeitsgemeinschaft der Schweizerischen Getränkebranche (ASG)

Die Arbeitsgemeinschaft der Schweizerischen Getränkebranche (ASG) hat in einer Umfrage die aktuelle Situation in der Schweizer Getränkebranche ermittelt. Sowohl Getränkeproduzenten wie auch Getränkehändler kämpfen weiterhin stark mit den Auswirkungen COVID-19-Pandemie und den damit einhergehenden Einschränkungen. So haben über 65 % der befragten Unternehmen eine Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Situation beklagt.

Zwei Monate sind seit der letzten Umfrage unter den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft der Schweizerischen Getränkebranche (ASG) vergangen, weshalb innerhalb der Branche erneut nach der aktuellen Lage gefragt wurde. Die grössten Probleme sind weiterhin die Absatzschwierigkeiten und ein zu hoher Personalbestand. Der Kurzarbeitsanteil liegt bei knapp 50 %, ist jedoch laut Umfrage im Monat Mai bereits wieder gesunken. Die Kurzarbeitsentschädigung wird von fast allen Unternehmen als hilfreich betrachtet. Jeweils 40 % erachten Überbrückungskredite und Fristverlängerungen (Steuern und Abgaben, Schulden etc.) als sinnvolle Hilfsmittel.

 

Eine Auswahl der Ergebnisse der Umfrage:

 

  • Knapp 80 % der Getränkehändler und 60 % der Getränkeproduzenten antworteten, dass sich ihre wirtschaftliche Situation seit der letzten Umfrage Mitte März verschlechtert hat. Lediglich 8 % der befragten Unternehmen sahen eine Verbesserung. Beim Rest blieb die Situation unverändert.
  • Die Umsatzeinbussen schwanken stark bei den befragten Unternehmen und gehen von wenigen Prozent bis zu über 90 %. Der Grund ist vor allem die unterschiedliche Aufteilung des Absatzanteils an Gastronomie und Detailhandel.
  • Die Unternehmen erwarten in den nächsten zwei Monaten weiterhin hohe Absatzschwierigkeiten und im direkten Zusammenhang damit einen zu hohen Personalbestand. Knapp 35 % rechnen zudem mit Liquiditätsproblemen.
  • Als grösste Probleme werden ferner die langsame Öffnung der Gastronomiebetriebe und das Verbot von Grossveranstaltungen betrachtet. Die befragten Unternehmen erwarten deshalb durchschnittlich auch 35 % Umsatzeinbussen in den nächsten zwei Monaten.
  • Ein Viertel der Befragten rechnet mit Entlassungen aufgrund der COVID-19-Pandemie.
  • Ein Grossteil der Unternehmen aus der Getränkebranche gibt an, dass erst in mehr als 6 Monaten eine Normalisierung der Geschäftstätigkeit eintreten wird.


Link zur vollständigen Medienmitteilung

 
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