Neue Verordnung über Rebbau und Einfuhr von Wein

19.10.2017

Der Bundesrat hat am 18. Oktober 2017 die Verordnung über die Landwirtschaft 2017, welche auch die Weinverordnung enthält, verabschiedet.

Die wichtigsten Änderungen sind wie folgt:

Weinlesekontrolle

  • Obligatorischer elektronischer Abgleich zwischen den ausgestellten Bescheinigungen und den eingekellerten Traubenlieferungen
  • Sicherstellung eines einheitlicheren Vollzugs bei der Überwachung der betrieblichen Eigenkontrolle (Risikoanalyse, Inspektionen vor Ort)
  • Obligatorische elektronische Übermittlung der Ergebnisse der Weinlesekontrolle (Kellerblatt) an das Organ der Weinhandelskontrolle
  • Verlängerung der Übergangsfrist für die neuen Bestimmungen zur Weinlesekontrolle (tritt am 1. Januar 2020 anstelle von 1. Januar 2019 in Kraft)

Weinhandelskontrolle

  • Abschaffung der gleichwertigen kantonalen Weinhandelskontrolle für Eigenproduzenten und einheitliches Kontrollorgan für sämtliche Betriebe, die mit Wein handeln
  • Inspektionen vermehrt auf Risikobetrieben
  • Zusätzliche Kompetenzen für das Kontrollorgan (z.B. Erhebung amtlicher Proben, Einsicht in die Finanz- und Betriebsbuchhaltung, Sprechung von Verwaltungsmassnahmen)

Links zur neue Weinverordnung auf:

 
TYPO3 Agentur